Für Betriebsräte

Ihr Partner in der Transformation

Steht ein Unternehmen vor einer Restrukturierung, haben Sie als Betriebsrat die Aufgabe, als Vertreter und Vertrauensträger für die Mitarbeiter des Unternehmens Perspektiven zu sichern intern oder extern. Dabei möchten wir Sie unterstützen.

Steuern Sie sicher durch die Veränderung

Als Arbeitnehmervertreter wollen Sie das Beste für Ihre Kolleginnen und Kollegen. Das gilt umso mehr, wenn eine Restrukturierung ansteht, die Unruhe ins Unternehmen bringt und viele Fragen aufwirft. Wir zeigen Ihnen, welche Schritte Sie gehen können, um in der Veränderungssituation wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Denn aus einem sicheren Stand heraus können Sie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am erfolgreichsten vertreten. 

Sozialplan: Schaffen Sie die rechtliche Grundlage für einen individuellen Ausgleich

Viele Restrukturierungsprozesse werden eingeleitet, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Bestimmte Mitarbeitergruppen bleiben hierbei nicht selten benachteiligt zurück. In einem Sozialplan werden Maßnahmen zum Ausgleich dieser eventuell entstandenen Nachteile verhandelt.

Als Arbeitnehmervertretung ist es Ihre Aufgabe, diese Verhandlung im Sinne der gesamten Belegschaft zu führen. Dies ist keine leichte Aufgabe, denn die Gestaltungsaspekte und ebenso die Ausgestaltungsmöglichkeiten eines Sozialplans sind vielfältig.

Beispiel Abfindung:
Wenn Sie im Rahmen einer Trennungsvereinbarung die Abfindungshöhe verhandeln, merken Sie schnell, dass eine einzige Formel zur Berechnung der Vielfalt unterschiedlicher Interessen nicht gerecht wird. Setzen Sie deshalb auf alternative Modelle und richten Sie Möglichkeiten der individuellen Verhandlung für die betroffenen Mitarbeiter ein (siehe Grafik).

Der Rahmen für Abfindungen setzt sich aus einem monetären Aspekt (Budget) und einem zeitlichen Aspekt (Laufzeit) zusammen. Innerhalb diesen Rahmens kann vereinbart werden, wie Laufzeit und Geldmittel geregelt werden. Dabei gilt die Faustregel: 

Je länger die Laufzeit vereinbart wird, desto niedriger fällt die Abfindung und sonstiges Budget für Beratung und/oder Qualifizierung aus.

Mehr zu Budget und Laufzeit

Die Laufzeit: Grundsätzlich können die Verhandlungsparteien einvernehmlich eine beliebig kurze oder lange Laufzeit einer  Trennungsvereinbarung verhandeln. Ist die Laufzeit allerdings kürzer als die Kündigungsfrist, drohen z.B. Sperrzeiten oder Wartefristen beim Arbeitslosengeld. Eine mögliche Sperre beim Arbeitslosengeld kann man jedoch auf die Abfindungshöhe pauschal aufschlagen, sofern eine sehr kurze Laufzeit verhandelt werden soll.

Das Budget: Das Budget, das nach der Vereinbarung der Laufzeit verfügbar ist, kann vielfältig genutzt werden. So können neben der Abfindungszahlung auch Budgets für Beratung (Steuer- oder Rentenberatung, Outplacement-Beratung) oder Qualifizierung genutzt werden. Dadurch lassen sich ggfs. Steuern optimieren und das Budget für beide Seiten bestmöglich nutzen.
 

Wir empfehlen: Holen Sie sich fachlichen Rat von einer Juristin oder einem Betriebsberater ein.

Holen Sie frühzeitig einen Outplacement Berater an Board

Wenn Sie denken, dass Ihre Organisation einen Personalumbau plant, dann sollten Sie sich zusätzlich zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht und einem ökonomischen Berater auch mit einem Experten für berufliche Orientierung beraten. Outplacement-Berater kennen in der Regel beide Seiten: die des Unternehmens und die des Mitarbeiters. Dies ermöglicht es Ihnen, im Gespräch sowohl Prozess-Fragen zu klären (z. B. Alternativen zur Trennung, Zeitplan und Meilensteine, Kommunikation an Führungskräfte und Mitarbeiter) als auch eine fundierte Einschätzung zu den beruflichen Perspektiven der unterschiedlichen Mitarbeitergruppen zu erhalten.

Download-Tipp: CHECKLISTE - DEN PASSENDEN OUTPLACEMENT-BERATER FINDEN

Die Zusammenarbeit mit von Rundstedt war sehr aufschlussreich und durch ein sicheres Auftreten, sowie eine gute Auskunft darüber, was eine Transfergesellschaft ist und was gemacht wird, geprägt. Für mich als Betriebsrat leicht verständlich und auch wenn es Probleme mit der Verständigung gab, wurde den Kollegen immer geholfen.

Klaus Stephan, Betriebsratmitglied bei LEAR Corporate GmbH

Eine berufliche Perspektive ist mehr Wert als nur eine möglichst hohe Abfindung

Wenn Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen in einem Trennungsprozess bestens unterstützen wollen, dann sollten Sie bereits bei der Verhandlung des Trennungspakets anfangen. Setzen Sie nicht allein auf eine hohe Abfindung. Denn einen neuen Job kann man sich nicht kaufen. Stellen Sie darum sicher, dass die betroffenen Mitarbeiter bei ihrer beruflichen Neuorientierung unterstützt werden, um möglichst schnell einen neuen passenden Job zu finden. Bewährte Instrumente sind beispielsweise die Outplacement-Beratung sowie Transferagenturen und Transfergesellschaften.

Outplacement-Beratung oder höhere A…

Was tun, wenn der Abbau unausweichlich ist?

Sie haben die Alternativen zum Personalabbau geprüft und Mitarbeiter identifiziert, die das Unternehmen auch über Qualifizierungsmaßnahmen nicht zukunftsfähig halten kann. Damit ist es unausweichlich, dass einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Job verlieren werden. Sorgen Sie als Vertrauensträgerinnen und Vertrauensträger dafür, dass Ihre Kolleginnen und Kollegen eine neue berufliche Perspektive außerhalb der Organisation erhalten – zum Beispiel über eine Transfergesellschaft.

Was ist eine Transfergesellschaft?

In unserem Erklärvideo zeigen wir Ihnen kurz und knapp, was es für vom Arbeitzplatzverlust betroffene Angestellte bedeutet, in eine Transfergesellschaft einzutreten.  

Was ist eine Transfergesellschaft?

Transfergesellschaften geben den vom Arbeitsplatzabbau bedrohten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit in einen geschützten Rahmen, mit kompetenter Beratung sowie der Möglichkeit der Weiterbildung, neue persönliche und berufliche Perspektiven zu finden.

Sven Burat, ehemals Betriebsratsvorsitzender bei Nokia Siemens Networks

Hohe Zufriedenheit in der Beratung

Über unsere Case Studies lassen wir uns gerne in die Karten schauen. Erfahren Sie, wie wir Mitarbeitende aus anderen Unternehmen in Umbruchsituationen aufgefangen und ihnen neue Perspektiven erschlossen haben.  

Das kombinierte Logo von Karstadt Lebensmittel und REWE

KARSTADT FEINKOST GMBH & CO. KG
 

CASE STUDY ansehEN
 

Vor dem Hintergrund schwieriger betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen musste das Unternehmen die Kosten reduzieren. Den Mitarbeitern wurde angeboten, freiwillig in eine Transfergesellschaft einzutreten, die auf 12 Monate angelegt war. 300 Beschäftigte erhielten schnell eine neue berufliche Perspektive.

Werden Sie zum Wissensträger und Ansprechpartner für Ihre Kolleginnen und Kollegen

In unseren Artikeln und Leitfäden teilen wir unser Wissen mit Ihnen und beantworten erste Fragen. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich zur Verfügung und sprechen mit Ihnen über Alternativen zur Kündigung, Verhandlungsmethoden, die Kommunikation mit Ihren Kolleginnen und Kollegen oder berichten Ihnen von unseren Erfahrungen mit anderen Betriebsräten. Sprechen Sie uns gerne an! Zum Kontakt

Kontakt aufnehmen

Sie haben Fragen oder möchten sich ganz unverbindlich mit uns austauschen? Sprechen Sie mich gerne an. 

Attila Khan

Telefon: +49 0 30 31 10 24-38 E-Mail: khan@rundstedt.de