Trennung mit Freiwilligen-
programm

Personalabbau mit Freiwilligen­programm

Das Freiwilligenprogramm – auch Abfindungsprogramm genannt – ermöglicht einen sozialverträglichen Personalabbau ohne Kündigung und ist deshalb ein sehr beliebtes Mittel, wenn Unternehmen restrukturieren müssen. Die Trennung verläuft zügig und fair und kommt ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. Lernen Sie jetzt die Erfolgsfaktoren und Fallstricke kennen.

Trennung im Einvernehmen

Doppelte Freiwilligkeit

Freiwilligenprogramme folgen dem Prinzip der „doppelten Freiwilligkeit“. Das heißt: Der Arbeitgeber kann den Aufhebungsvertrag anbieten, der Arbeitnehmer kann diesen annehmen. In der Regel unterbreitet der Arbeitgeber ein Abfindungsangebot mit einem attraktiven finanziellen Anreiz und einer Outplacement-Beratung. Ein Aufhebungsvertrag kommt zustande, wenn beide Parteien einverstanden sind. Das Ergebnis ist eine einvernehmliche und damit reibungslose Trennung.

Freiwilligenprogramme kommen oft dann zum Einsatz, wenn Unternehmen den Personalabbau fair und zügig gestalten wollen oder wenn mit Gewerkschaft und/oder Betriebsrat vereinbart wurde, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. In der Regel unterbreitet der Arbeitgeber ein Abfindungsangebot mit einem attraktiven finanziellen Anreiz. Eine Outplacement-Beratung ist oft Bestandteil des Pakets, um dem Mitarbeiter eine schnelle Anschlussbeschäftigung zu ermöglichen.

Die Vorteile

  • Sie können Personal reduzieren, ohne Kündigungen aussprechen zu müssen. Damit vermeiden Sie die rechtlichen, zeitlichen und finanziellen Risiken von betriebsbedingten Kündigungen.
  • Es lässt sich schnell, gezielt und planbar Personal abbauen und eine „Wunschbelegschaft“ erreichen. Durch die doppelte Freiwilligkeit ist es möglich, Leistungsträger zu halten.
  • Da Abfindungen – im Gegensatz zu Lohnfortzahlungen – sozialabgabenfrei sind, können Sie als Arbeitgeber Einsparungen realisieren. Auch der Arbeitnehmer profitiert, weil Abfindungen einer günstigen Versteuerung unterliegen.
  • Der Personalabbau ist gegenüber Belegschaft und Öffentlichkeit leichter zu vertreten, da die Mitarbeitenden das Unternehmen freiwillig mit einem individuellen Abfindungsangebot verlassen.
Leitfaden:

Freiwilligen-
programm planen und umsetzen

Sie wollen ein Freiwilligenprogramm in Ihrem Unternehmen planen und umsetzen? Dann haben Sie die Wahl zwischen dem offenen und selektiven Freiwilligenprogramm. Beide haben Vor- und Nachteile und werden je nach Unternehmenssituation bewertet. Erfahren Sie mehr über die beiden Programme und holen Sie sich Tipps, wie Sie den Betriebsrat bestmöglich einbeziehen und Ihre Mitarbeitenden mobilisieren.

Wissenswertes zum Freiwilligenprogramm

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Christian Summa - Geschäftsführer von Rundstedt
Christian Summa

Geschäftsführer | Partner